Geschichte


Die Bergerdorfer Mühle

martin1 biehl

 

Der Bergedorfer Lohgerber "Martin Biehl" erbaute im Jahr 1831 den einstöckigen Galerieholländer nahe der Bille zum Mahlen von Eichenrinde (Lohe).

Nach dem Niedergang der Lohgerberei wurde 1880 die Mühle zur Kornmühle umgebaut und in den Folgejahren immer wieder modernisiert. Im gleichen Zeitraum wurden mehrere Lagerräume und das Müllerhaus errichtet.

heinrich juhrs

 

1909 übernahm die Familie "Jürs" den Betrieb, der in den nächsten Jahren immer wieder erweitert und modernisiert wurde.

 So entstand neben der Mühle das Maschinenhaus mit dem Dieselmotor, der über Transmission die verschiedenen Maschinen antreibt.

bergedorfer muhle r liebe

 

1967 endete der Müllerbetrieb; die Mühlenliebhaber Henny und Richard Greiwe übernahmen das Anwesen und führten umfangreiche Erhaltungsmaßnahmen durch.

Die Mühle hat außer der Windkraft noch zwei weitere Antriebe: Den Dieselmotor von 1926 und den E-Motor von 1942. Damit werden über die Transmissionen verschiedene Müllermaschinen angetrieben.

Die Mühle steht seit 1942 unter Denkmalschutz; die gesamte Einrichtung ist erhalten und weitgehen funktionstüchtig.

 


Chronologische Reihenfolge der Geschichte

 

geschichte muehle daten

  • 1831 als Lohwindmühle erbaut
  • 1880 als Kornwindmühle umgebaut
  • 1909 von Müller Jürs erworben
  • 1912 mit Jalousieflügeln ausgerüstet
  • 1926 mit Dieselmotor erweitert
  • 1942 zum Denkmal erklärt
  • 1951 umfangreiche Reparaturen
  • 1967 stillgelegt und verkauft
  • 1968 Übernahme durch Familie Greiwe
  • 1969-1971 weitgehende Umbauten durch die Greiwes
  • 2003 Übernahme durch Stiftung Denkmalschutz Hamburg
  • 2005 Übergabe an den Verein Bergedorfer Mühle
  • 2005-2011 vollständige Restaurierung zum begehbaren Denkmal durch den Verein Bergedorfer Mühle